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Kolonie Alexandrowka in Potsdam

Donnerstag, 21. Januar 2010

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute doch so nah liegt. Warum sollte man immer stundenlang auf der Autobahn unterwegs sein, um völlig geschafft nach einem langen Stau am gewünschten Urlaubsort anzukommen. Die deutsche Stadt Potsdam ist jeden Besuch wert, da sie ihren Besuchern ein reiches Angebot an Sehenswürdigkeiten zu bieten hat.

So sollte man sich die russische Kolonie Alexandrowka nicht entgehen lassen. Die Kolonie besteht aus Holzhäusern, die im russischen Stil erbaut worden waren. Die Siedlung in Potsdam befindet sich zwischen der Nauener Vorstadt und dem Pfingstberg. Errichtet wurde sie im Jahre 1826 von Joseph Lenne auf Befehl von Friedrich Wilhelm III. Der Architekt nahm die russischen Militärdörfer der gleichen Zeit zum Vorbild.
Der König hatte die Kolonie für Sänger aus Russland errichten lassen, die der preußische König nach dem gemeinschaftlichen Sieg über Napoleon vom dem russischen Zar als Geschenk erhalten hatte. Durch die Kolonie sollte den Sängern, welche nicht mehr in ihr Heimatland zurückkehren durften, das Heimweh erleichtert werden.